Ab Version 1.1 von dkret3 können Theme-Templates eigenes Javascript enthalten. Im Hauptverzeichnis des Templates muss einfach eine Textdatei (functions.js) angelegt werden, in die man den nötigen Javascript-Code einfügt.
Wozu benötigt man Javascript?
Manchmal reicht das Markup von dkret3 nicht aus, um alle Designwünsche ans eigene Theme umzusetzen. Es ist aber grundsätzlich keine gute Idee, zusätzliches Markup von Hand einzufügen. Jedes Update des Dkret3-Themes führt nämlich sonst zwangsläufig zu viel zusätzlicher Arbeit, da alle Änderungen erneut vorgenommen werden müssen.
Eine nicht destruktive Methode, Markup hinzuzufügen, ist der Gebrauch von Javascript. Wie ich selbst, verfügen sicherlich die wenigsten Nutzer über profunde Javascript-Kenntnisse. Da dkret3 jedoch standardmäßig jQuery den eigenen Seiten hinzufügt, kann man statt reinem Javascript einfach dieses relativ leicht zu beherrschende Framework benutzen. Wie leicht mit wenig Zeilen Code tolle Effekte damit zu erzielen sind, sieht man am z.B. an den AJAX-Kommentaren und der Kommentarvorschau von dkret.
Mit Hilfe von ein wenig jQuery können wunderbar dynamische Theme-Templates geschrieben werden, die auch überhaupt nicht mehr nach dkret3 ausschauen.
Eine einzige Zeile jQuery kann z.B. dem Entry-Meta-Div einiges zusätzliche Markup hinzufügen, mit Hilfe dessen sich ‘Rounded Corners’ realisieren lassen.
//add rounded corner divs for .entry-meta
jQuery(document).ready(function(){
jQuery('body')
.find('div.entry-meta')
.wrap('
')
.before('
')
.append('
');
});
Interessierte können sich gerne meinen eigenen Versuch als Ausgangspunkt für eigene Spielereien herunterladen.Mit wirklich wenig Arbeit sind Spielereien möglich, wie sie Scott Wallick auf seiner Seite in der Navigation einsetzt. Sicherlich ist die eine oder andere zusätzliche Stunde ‘Hausarbeit’ nötig, um sich mit jQuery vertraut zu machen. Es lohnt sich aber in jedem Fall, weil es einfach Spaß macht.
Ein Blick in die ausgezeichnete jQuery-Dokumentation lohnt in jedem Fall. Darüber hinaus gibt es mittlerweile unzählige Seiten, die sich mit diesem Framework auseinandersetzen. Nicht zu Unrecht ist es mittlerweile integraler Bestandteil von WordPress.

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